Passau für einen Tag im Blickpunkt der nationalen Sicherheit

von Christian Schneider, 21. Dezember 2010

Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg zu Gast bei Menschen in Europa 2010

Zu Gast bei MiE 2010: Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg

Ursprünglich war die Podiumsdiskussion unter dem Leitmotiv „Internationale Sicherheitsarchitektur“ für den 24.11.2010 vorgesehen. Wie das aber immer bei Veranstaltungen mit vielbeschäftigten Politikern ist, kann sich schnell einmal etwas an der Terminlage ändern. So erging es auch den Veranstaltern der „Menschen in Europa“–Reihe, die die Podiumsdiskussion, unter anderem mit dem Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, kurzerhand um 12 Tage vorverlegen mussten. Nichtsdestotrotz war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. In hoffnungsfroher Erwartung wandelte sich alsbald das letzte Getuschel in tosenden Applaus. Es war soweit. Getreu dem Motto: „Kindermund tut Wahrheit kund“, betrat Maxima Kilger die Bühne und äußerte den Wunsch, dass es den Kindern in Afghanistan so gut gehen solle, wie den deutschen Kindern. Was erforderlich ist, um zumindest eine gewisse Form von Sicherheit in Ländern wie Afghanistan zu implementieren, sollte später ein Spektrum der Podiumsdiskussion sein.

Weiterlesen 'Passau für einen Tag im Blickpunkt der nationalen Sicherheit'»

„Man darf nicht immer alles nur vom Gesichtspunkt eines Bedenkenträgers sehen.“

von admin, 21. Dezember 2010

Christian Schneider, Daniela Dietz

Interview mit dem MdL a.D., Stadtrat und CSU Kreisvorsitzenden Prof. Dr. Gerhard Waschler zu der Idee einer Seilbahn, der Weltkulturerbe-Bewerbung, der Lärm- und Vandalismusproblematik, der CSU nach der Enttäuschung durch die letzten Wahlen und das EU-Projekt „Bewegte Ganztagsschule“

MdL a.D., Stadtrat und CSU Kreisvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Waschler

Herr Prof. Dr. Waschler, die erneut kursierende Idee einer Seilbahn zur Veste Oberhaus spaltet derzeit die Gemüter. Bei Facebook suchen Initiativen wie „PRO Seilbahn Passau“ Unterstützer für das Projekt, das der Stadt eine neue touristische Attraktion bieten und Oberhausmuseum, Veste und Café (wieder)beleben soll. Auf der anderen Seite werden Beeinträchtigungen des Stadtbildes und eine ungesicherte Finanzierung vorgebracht. Welche Einstellung vertreten Sie zum Thema Seilbahn?

Grundsätzlich halte ich die Implementierung einer Seilbahn in Passau für eine ausgezeichnete Idee, um den Tourismusstandort Passau ein gutes Stück weiter nach vorne zu bringen. Es gibt jedoch auch ein ABER: Eine solche Unternehmung muss sich in das Stadtbild der Dreiflüssestadt Passau einfügen. Daher ist der Initiator gefordert, ein städtebauverträgliches Konzept vorzulegen. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich die Realisierung der Seilbahn, so sie denn kommt, in Höhe der Schanzlbrücke. Ich halte es für außerordentlich wichtig, bereits bei der Planung auf die Bürger einzugehen. Ich bin überzeugt, dass man mit einer guten Planung viele Passauer für das Projekt „gewinnen“ kann. Ganz klar ist der Betreiber gut beraten, dabei auch ein betriebswirtschaftlich abgesichertes Konzept zu entwickeln. Weiterlesen '„Man darf nicht immer alles nur vom Gesichtspunkt eines Bedenkenträgers sehen.“'»

„Besonders wichtige Entscheidungen sollten durch eine direktdemokratische Abstimmung legitimiert werden.“

von Christian Schneider, 21. Dezember 2010

Interview mit dem 2. Bürgermeister der Stadt Passau, Urban Mangold (ödp) zu der Idee einer Seilbahn, der Weltkulturerbe-Bewerbung, der Lärm- und Vandalismusproblematik, Sebastian Frankenberger und dem Global Marshall-Plan

Urban Mangold (ödp), 2. Bürgermeister der Stadt Passau

Herr Mangold, die erneut kursierende Idee einer Seilbahn zur Veste Oberhaus spaltet derzeit die Gemüter der Passauer. Bei  Facebook suchen Initiativen wie „PRO Seilbahn Passau“ Unterstützer für das Projekt, das der Stadt eine neue touristische Attraktion bieten und Oberhausmuseum, Veste und Café (wieder)beleben soll. Auf der anderen Seite werden Beeinträchtigungen des Stadtbildes und eine ungesicherte Finanzierung vorgebracht. Welche Einstellung vertreten Sie zum Thema Seilbahn?

Für mich und die ödp-Fraktion steht fest: Falls der Stadtrat weitere Planungen mehrheitlich befürwortet, müssen sich die Passauerinnen und Passauer darauf verlassen können, dass sie selbst die letztgültige Entscheidung treffen können. Die Passauer sollen sich einen Bürgerentscheid aber nicht mit einer Unterschriftensammlung erkämpfen müssen. Der Stadtrat soll das vielmehr von sich aus in die Hände der Bürger legen. Ich habe schon immer die Position vertreten, dass besonders wichtige Entscheidungen durch eine direktdemokratische Abstimmung legitimiert werden sollten. Spätestens seit der Neuen Mitte in Passau und aktuell seit Stuttgart 21 weiß jeder Politiker, dass das der bessere Weg ist. Die ödp-Fraktion sieht sich als Stadtbildbewahrer in der Pflicht, mit größtem Augenmerk auf die Bewahrung des Stadt- und Landschaftsbildes zu achten. Außerdem liegt uns die Bewahrung des Oberhausberges auch aus Naturschutzgründen am Herzen. Da sind wir uns in der Fraktion einig.
Weiterlesen '„Besonders wichtige Entscheidungen sollten durch eine direktdemokratische Abstimmung legitimiert werden.“'»

Ferdinand von Schirach – Verbrechen

von Christian Schneider, 22. Oktober 2010

Ferdinand von Schirach - Verbrechen - 208 S., gebunden - € 16,95 - Verlag: Piper - ISBN: 9783492053624

Ferdinand von Schirach ist ausgebildeter und praktizierender Jurist. Da mag es verwundern, dass Juristen überhaupt Bücher für das gemeine Volk schreiben. Eines ist aber klar: Wenn ein Jurist etwas schreibt, dann ist es trocken im Lesefluss, schwerfällig im Genuss und äußerst reichhaltig an Unterhaltungsarmut.

Von Schirachs Verbrechen ist das Gegenteil. Er schreibt über reale Begebenheiten. In dem Buch berichtet aber nicht nur ein Jurist über die Straftaten anderer. Vielmehr ist die Auswahl der gewählten Fälle kunstvoll. Jeder einzelne Fall passiert am Rande der Vorstellbarkeit. Nichts ist gewöhnlich. Vieles ist bizarr und keinesfalls vorhersehbar.

In elf Kapiteln auf insgesamt 208 Seiten wird dem Leser die Innenseite des Täters, das Motiv des Schurken und des Kriminellen Menschlichkeit näher gebracht. Der Schreibstil und der Detailreichtum der Erzählungen verblüffen. Tatorte werden facettenreich ausgeleuchtet ohne gleichzeitig zu langweilen.

Fazit:
Sicherlich ist Verbrechen kein Krimi im Sinne einer komplexen Abhandlung. Aber gerade das ist die Stärke des Werkes. Die Kürze der 11 Einzelerzählungen und die Anordnung dieser zum Komplex Verbrechen, nehmen den Leser gefangen. Eine innere Stimme wird dem Liebhaber kriminalistischer Werke sagen: „Lies weiter. Wenn du wissen willst, ob die nächste Erzählung noch krasser werden kann, dann lies immer weiter.“

Kurzum: Verbrechen ist ein Werk, das Freunde spannender Literatur begeistern kann. Jurastudenten sei dieses Buch zur Horizonterweiterung besonders empfohlen.

von Christian Schneider (cs)

Die Rezension ist in der 26. Ausgabe des UP-Campus Magazins (Heft 3 – Herbst 2010), S. 18, erschienen.

Ein neuer Stern am Gastrohimmel

von admin, 1. Juli 2010
Christian Schneider, Barbara Klostermann

Die Alte Presse erstrahlt als Neue Alte Presse in frischem Glanz

Nur fünf Gehminuten vom Nikolakloster entfernt, abseits vom Touristen- und Einkäuferstrom der pulsierenden Fußgängerzone liegt sie, die Neue Alte Presse. Umrahmt von einer großzügigen Fensterfront, lädt der zugleich gemütliche als auch stilvolle Innenraum seine Gäste zum Verweilen ein.

Weiterlesen 'Ein neuer Stern am Gastrohimmel'»

Panorama Theme by Themocracy